Entstehung und Entwicklung
Der heutige Friedhof wurde 1855 eröffnet; die Trauerhalle und Gebäude entstanden 1891, die erste Wiesbadener Urnenbeisetzung fand hier 1897 statt.
Der Standort liegt in Biebrich.
Mit rund 9,68 Hektar lässt sich die Ausdehnung von Friedhof Biebrich vor dem Besuch besser einschätzen.
Die heutige Besucheradresse Bernhard-May-Straße 26, 65203 Wiesbaden verankert diese Entwicklung im aktuellen Stadtgebiet und ist zugleich der Ausgangspunkt für die praktische Erkundung.
Gestaltung und heutiger Charakter
Seit 1904 als Parkfriedhof gestaltete historische Anlage mit Grabmalen und Mausoleen bedeutender Biebricher Familien und Persönlichkeiten.
Auf Friedhof Biebrich bilden Wege, Vegetation, Gebäude, Grabdenkmale und Gedenkbereiche einen zusammenhängenden Erinnerungsraum. Zugleich bleibt die Anlage ein genutzter Friedhof. Wer historische Spuren betrachtet, sollte deshalb Abstand zu aktuellen Beisetzungen und privaten Grabstätten halten.
Geschichte im Gelände entdecken
Die interaktive Karte führt zu 6 Orientierungspunkten, darunter Besucherzugang, Einsegnungshalle, Kriegsgräberstätte, Toilette bei der Trauerhalle. Achten Sie bei einem Rundgang über Friedhof Biebrich auf Wegeachsen, ältere Felder, Kapellen, Gedenkbereiche und Übergänge zu späteren Erweiterungen. Nicht jeder geschichtlich interessante Bereich ist ein öffentliches Ziel; bleiben Sie auf den vorgesehenen Wegen.
Biografische Anknüpfungspunkte
Die Seite Bedeutende Grabstätten stellt ausgewählte, mit Friedhof Biebrich verbundene Personen und Erinnerungsorte vor, darunter Wilhelm Dilthey, Ernst Ludwig Beck, Seligmann Baer, Emil Alexander Hopfgarten. Biografien ergänzen die bauliche und landschaftliche Geschichte um individuelle Lebenswege. Aktuelle Hinweise für einen Besuch erhalten Sie bei der Friedhofsverwaltung.